Wissenswertes

Wann sollte ich mich um mein Dach sorgen?
5 Warnzeichen, auf die Hausbesitzer achten sollten

Viele Hausbesitzer fragen sich, wann eine Dachsanierung wirklich nötig ist. Nicht jeder kleine Mangel bedeutet sofort, dass das komplette Dach erneuert werden muss. Es gibt aber Warnzeichen, die du ernst nehmen solltest, weil sie auf Schäden, hinweisen können und im Schlimmsten Fall Folgeschäden verursachen.

Hier wollen wir helfen: Du bekommst eine erste Orientierung, woran du Sanierungsbedarf am Dach erkennen kannst.

1. Feuchte Stellen an Decke oder Dachschräge

Kleine Wasserflecken, Verfärbungen oder ein muffiger Geruch im Dachgeschoss sind gute Hinweise darauf, dass Feuchtigkeit ins Dach oder in angrenzende Bauteile gelangt ist. Gerade nach Starkregen, Schnee oder Tauwetter zeigen sich solche Anzeichen im Innenraum.

Wichtig ist: Ein Feuchtefleck bedeutet nicht automatisch, dass sofort eine komplette Dachsanierung nötig ist. Er zeigt aber, dass die Ursache geklärt werden muss. Bei längeren Undichtigkeiten können kleine Leckagen zu großen Bauschäden führen. Das liegt in erster Linie daran, dass Wasser nicht immer dort im Innenraum sichtbar wird, wo es außen in den Dachaufbau eingedrungen ist.   

2. Die Dachfläche ist offensichtlich beschädigt

Ein Dach sollte in den allermeisten Fällen klare Linien und Kanten haben. Wenn sich Dachkanten oder -flächen sichtbar durchbiegen oder Teilbereiche abgesackt erscheinen, ist das ein Warnsignal. In solchen Fällen muss nicht nur der Dachaufbau, sondern der Dachstuhl und die Bausubstanz geprüft werden.

3. Kleinreparaturen häufen sich

Ein einzelner Schaden ist noch kein Hinweis auf eine notwendige Komplettmaßnahme. Wenn aber immer wieder ähnliche Probleme auftreten, etwa wiederkehrende Undichtigkeiten, beschädigte Ziegel oder mehrfach ausgebesserte Stellen, sollte man genauer hinschauen.

Wiederholte Kleinreparaturen können sinnvoll sein. Sie können aber auch darauf hindeuten, dass die eigentliche Ursache nicht mehr punktuell gelöst werden kann. Spätestens dann stellt sich die Frage, ob eine Dachsanierung insgesamt die bessere Lösung ist.

4. Durchdringungen sind nicht mehr dicht

Schwachstellen entstehen oft an Dachfenstern, Kamineinfassungen, Durchdringungen und anderen Übergängen. Dort treffen verschiedene Bauteile und Materialien aufeinander, und genau dort zeigen sich Probleme oft zuerst.

Wenn in der Nähe, vor Allem unterhalb solcher Durchdringungen Bei rechtzeitigem Eingreifen können Folgeschäden verhindert werden. Darüber hinaus haben Durchdringungen eine kürzere Haltbarkeit als die Dacheindeckung selbst, sodass das Problem meist durch eine Reparatur dieser behoben werden kann.

5. Es ist ohnehin eine bauliche Maßnahme geplant

Oft macht es Sinn, andere bauliche Maßnahmen mit einer Dachsanierung zu verbinden. Wenn beispielsweise eine PV-Anlage verbaut werden soll, kann es sinnvoll sein, im selben Zug über eine Dachsanierung nachzudenken. So kann verhindert werden, dass eine spätere Maßnahme (Dachsanierung) durch eine zuvor durchgeführte Maßnahme (PV-Anlage) erheblich viel aufwendiger wird.

Kurzgesagt: Nimm dein Dach genauer unter die Lupe, wenn…

  • du Feuchte, Wasserflecken, Zugluft oder Auffälligkeiten im Dachbereich bemerkst
  • du ein älteres Haus besitzt und den Zustand des Dachs besser einschätzen willst
  • du offensichtliche Schäden an der Dacheindeckung siehst
  • du in letzter Zeit einige kleinere Reparaturen an deinem Dach hattest
  • du vor einer Reparatur, Dachsanierung oder energetischen Maßnahme stehst

Nicht jedes ältere Dach muss sofort komplett saniert werden. Wenn du aber eins oder mehrere dieser Warnzeichen bemerkst, lohnt sich eine genaue Prüfung des Bestands. Genau das hilft dir später dabei, Reparatur, Teilmaßnahme und Dachsanierung besser zu unterscheiden und Angebote sauberer einzuordnen.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, nutze gern unser kostenloses Angebot für einen Dachcheck.

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Kostenloser Dachcheck (PDF)